Handwerkerfrühstück

Leibbrand berichtet beim Handwerkerfrühstück der Stadt Schorndorf über positive Erfahrungen bei der Beschäftigung von Flüchtlingen

Der Einladung der Stadt Schorndorf zum traditionellen Handwerkerfrühstück im Kesselhaus am vergangenen Donnerstag folgten wieder zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer. Thema des Frühstücks war dieses Mal die Beschäftigung von Flüchtlingen und den sich daraus ergebenden Chancen für Betriebe.

Da Leibbrand bereits seit Sommer 2015 einen Flüchtling aus dem Kosovo ausbildet, berichteten die beiden Geschäftsführer Frank Krämer und Thomas Mürdter über positiven Erfahrungen und Möglichkeiten für die Zukunft.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Schorndorfer Oberbürgermeister Matthias Klopfer, der für die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylsuchende im Rahmen von Praktika und Berufsausbildungen warb, informierten Referenten der Bundesanstalt für Arbeit und des Jobcenters über Bestimmungen im Asylrecht, Fördermittel und Maßnahmen zur Sprachförderung.

Thomas Mürdter betonte, wie wichtig das schnelle Erlernen der deutschen Sprache für die erfolgreiche Integration der Flüchtlinge sei. „Meinen Erfahrungen nach dauert es mindestens ein halbes Jahr, bis die Azubis oder Praktikanten beispielsweise dem Unterricht in der Schule folgen und mit Fachbegriffen umgehen können. Sprachfördermittel, Deutschkurse und bilingualer Unterricht sind deshalb eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Integration.“, fasste Mürdter zusammen.

Frank Krämer berichtete außerdem, dass sich die Kommunikation zwischen den zuständigen Behörden, den Ämtern und Betrieben im letzten halben Jahr deutlich verbessert hat. „Das erleichtert uns die Aufnahme von Flüchtlingen enorm, denn wir möchten in den nächsten Wochen fünf weiteren Flüchtlingen einen Praktikumsplatz ermöglichen“, so Krämer.

Zum Thema passend: Im Rahmen des Sonderprogramms „MobiPro EU“ beschäftigt Leibbrand derzeit einen Auszubildenden aus Spanien.

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