• Ausbildungsmöglichkeiten bei Leibbrand


Überblick der Ausbildungsmöglichkeiten bei uns
Als Handwerksunternehmen mit fast 100 Mitarbeitern ist die U. Leibbrand GmbH sowohl Mitglied in der Handwerkskammer wie auch bei der IHK. Seit Jahrzehnten bietet das Unternehmen Ausbildungsplätze an. Anfangs im Ausbildungsberuf Maler und Lackierer, zwischenzeitlich auch in den Ausbildungsberufen Stuckateur und Raumausstatter und für 2020/2021 auch für Schreiner.

Die Gesellenausbildung zum Maler und Lackierer, Stuckateur und Raumausstatter erfolgt vom ersten Tag an als duale Ausbildung, das sogenannte erste Berufsfachschuljahr gehört bei diesen Berufen somit der Vergangenheit an. Die Ausbildung zum Schreiner beginnt in der Region Stuttgart weiterhin mit einem Berufsfachschuljahr. Danach folgt dann die 2-jährige duale Ausbildung als Teil im Team im Betrieb. 

 

Duale Ausbildung heißt, dass ab dem ersten Tag die Ausbildung im Betrieb beginnt. Der Schulunterricht mit Theorie und die Praxisübungen durch die überbetriebliche Ausbildung erfolgen in Blöcken von zwei bis vier Wochen am Stück. In der übrigen Zeit erfolgt betrieblich die praktische und theoretische Ausbildung von Montag bis Freitag auf Baustellen. Der Auszubildende ist einem Team zugeordnet und ist bei vielen Baustellen von Anfang bis zum Schluss dabei, um seine handwerklichen Fähigkeiten zu erlernen. Geschulte Ausbildungstrainer erklären Fragen auf der Baustelle und geben den Azubis Anleitungen in der Praxis.

Zusätzlich werden für Fachhochschulabsolventen und Abiturienten seit 2018 die neue Ausbildung Ausbaumanager und seit 2014 das duale Studium BWL-Handwerk an der DHBW Stuttgart angeboten.

Bildungspartnerschaften pflegen

Das Unternehmen U. Leibbrand GmbH hat verschiedene Bildungspartnerschaften übernommen, um zusammen mit den Schulen die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Unter anderem nehmen unsere Mitarbeiter an schulischen Bewerbungstrainings statt und geben den Schülerinnen und Schülern Bewerbungstipps. Bei diesen Bewerbungstrainings ist auch die Agentur für Arbeit dabei, mit der ebenfalls eine enge Zusammenarbeit besteht. Die Agentur für Arbeit führt auch freie Ausbildungsstellen von Leibbrand in ihrem Ausbildungsportal und vermittelt Auszubildende wie auch die Handwerkskammer über die Lehrstellenbörse.

Auch auf Ausbildungsmessen wie der Messe „Fokus Beruf“ und Azubi-Speed-Datings wird für die Berufsausbildung unserer Handwerksberufe bei den Schülerinnen und Schülern Interesse geweckt. Um möglichst viele Kontakte zu künftigen Azubis zu erhalten, ist das Unternehmen bei fast allen im Remstal durchgeführten Aktionen dabei. Das sind der Aktionstag Berufswelt, der Girlsday, und die Messe Job & Karrieretage, um nur einige zu nennen. 

Passen wir zusammen? Finden wir es heraus!
Ausbildungsinteressierte können sich auf den weiteren Seiten unter dem Reiter „Karriere“ über die Ausbildungsvoraussetzungen und Ausbildungsinhalte informieren. Ausbildungsbewerber werden nach dem Vorstellungsgespräch vor Ausbildung zu einem einwöchigen Praktikum eingeladen, um sich zu informieren und die Praxis kennen zu lernen. Gleichzeitig hilft das Praktikum zu überprüfen, ob es sich um die passende Ausbildung handelt. Ist der Ausbildungsbewerber der Meinung, für sich die richtige Ausbildung gefunden zu haben, steht einem Einstieg in die Berufsausbildung nichts mehr im Weg.

Ablauf der Gesellenausbildung
Die Gesellenausbildung dauert drei Jahre und beginnt mit einem Einführungstag am ersten Tag der Ausbildung. An diesem Tag werden die neuen Azubis von unserer Meisterin Ariane Sonnek in die wichtigen Punkte im Unternehmen von A wie Arbeitszeit bis Z wie Zeiterfassung eingeführt. Zum Abschluss an diesem Tag wird nachmittags zusammen ein Azubi-Plakat entworfen und erstellt. Ab dem zweiten Tag sind die Auszubildenden auf Baustellen bis zu ihrem ersten Theorie-Blockunterricht, meist Ende Oktober/Anfang September. Nach Ende des zweiten Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt, nach drei Jahren die Abschlussprüfung. Die Abschlussprüfung ist in einen theoretischen Teil und einen praktischen Teil unterteilt. Im praktischen Teil erstellen die Prüflinge vorgegebene Handwerksleistungen. Bei den Malern werden zum Beispiel Holzplatten tapeziert oder mit einer Oberflächentechnik versehen.

Was passiert nach bestandener Gesellenprüfung?
Bei guten Leistungen während der Ausbildung und bei der Abschlussprüfung werden Azubis bei Leibbrand in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Als künftige Fachkraft bestehen gute Berufsaussichten mit verschiedenen Weiterbildungsmöglichkeiten und Entwicklungspotential.

Für Abiturienten: Ausbau-Manager oder BWL-Handwerk
Die Ausbildung zum Ausbau-Manager verbindet Theorie und Praxis, indem diese intensive Ausbildung Handwerk und angewandtes Managementwissen kombiniert. Diese Ausbildung über 42 Monate mit Vergütung bietet (Fach-) Abiturienten eine attraktive Berufsperspektive im Handwerk. Neben der praktischen Ausbildung im Unternehmen wird die Theorie in Form von Blockunterricht am beruflichen Schulzentrum und in den Lehrwerkstätten der überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) in Leonberg vermittelt. Ergänzend findet Fachunterricht im KomZet, dem Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade in Rutesheim, statt. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung besteht aus Stuckateurgeselle und Stuckateurmeister und Energieberater und bereitet darauf vor, rasch Führungsaufgaben in unserem Unternehmen zu übernehmen.

In Verbindung mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) wird für Abiturienten oder Fachhochschüler der Studiengang BWL-Handwerk angeboten. Zusätzliche Voraussetzung ist eine abgeschlossene Gesellenausbildung in einem Gewerk, in dem bei uns Gesellen ausgebildet werden. Mit uns als Ausbildungsbetrieb wird ein Ausbildungsvertrag nach den Vorschriften der DHBW abgeschlossen. In den sechs Semestern des Studiums wechseln sich vierteljährlich der Theorieunterricht mit dem Studium an der DHBW und die praktische Tätigkeit bei uns im Unternehmen ab. Nach erfolgreich absolvierten Prüfungen verleiht die Duale Hochschule den akademischen Grad Bachelor of Arts (B.A.). Nach Abschluss dieses Studiums besteht die Möglichkeit die Meisterprüfung abzulegen, wobei der Meisterprüfling von den Teilen III und IV der Meisterprüfung grundsätzlich befreit wird. Die seitherigen Absolventen haben zum großen Teil die Meisterprüfung abgelegt und ausnahmslos Führungspositionen im kaufmännisch-gewerblichen Bereich eingenommen

Diese Ausbildungen und das Studium sollen den seit Jahren in unserer Handwerksbranche ständig wachsenden, aber nicht gedeckten Bedarf an praxisorientierten, kaufmännisch ausgebildeten Führungskräften decken. Durch diese Situation sind auch die Aufstiegs- und Karriereaussichten im Handwerk hervorragend, um in jungen Jahren in kurzer Zeit gut vergütete Führungspositionen in unserem Handwerksunternehmen zu besetzen.