Menschen für Leibbrand: Karin Räffle

Die Problemlöserin

Karin Räffle hatte das Abitur frisch in der Tasche und entschied für sich, kein Studium zu beginnen. Zum Missfallen ihres Vaters wollte sie eine Schreinerlehre beginnen. Ihr zukünftiges Betätigungsfeld sollte am Feierabend ein Resultat zeigen, das mit den eigenen Händen geschaffen wurde.

Nach erfolgreichen drei Jahren in der Lehre und dem Gesellenbrief in der Hand fand sie doch noch den Weg zu einer akademischen Laufbahn.

Mit ihrer Bewerbungsmappe und der Leistung bei der Aufnahmeprüfung überzeugte sie die Prüfungskommission der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart von ihren Fähigkeiten und begann mit dem Studium der Architektur.

Dabei wurden ihr alle Praktika erlassen, da man einer ausgebildeten Schreinerin die handwerklichen Fähigkeiten zutraute, die dabei zu erlernen wären. Bereits während des Studiums konnte Karin Räffle Kontakte zum angesehenen Einrichtungshaus Behr in Wendlingen knüpfen. Dies wurde auch ihre erste Station im Berufsleben.

Dabei kam ihr zugute, dass sie in der Lage war innenarchitektonische Problemstellungen elegant und technisch gekonnt zu lösen. Damit erarbeitete sie sich einen Ruf, der immer weitere Kreise zog.

Auch Susanne und Frank Krämer wurden darauf aufmerksam. Das traditionelle Malergeschäft Leibbrand hatte seine Aktivitäten zu dieser Zeit schon um das Thema Raumausstattung erweitert.

So war es nur folgerichtig Karin Räffle als Freie Innenarchitektin für eine Zusammenarbeit zu gewinnen. Kleinere Lieferanten mit individuellen Produkten fanden den Weg ins Sortiment von Leibbrand und eine Vielzahl an gemeinsamen Projekten wurden in über 15 Jahren realisiert.

Dabei reicht die Bandbreite der Gestaltung und Ausführung von Arztpraxen, Büros, Ladengeschäfte über Gastronomie bis hin zu Privatkunden. Und selbstverständlich wurde dabei jedes noch so knifflige Problem gelöst.

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