• Wärmedämmung außen

    Wärmedämmung außen

Wärmedämmung von Außenwänden mit einem Wärmedämmverbundsystem

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) wird zur Dämmung von Außenwänden eingesetzt. Es besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten, die gemeinsam den Aufbau der Gebäudehülle ergänzen. Ziel ist es, den Wärmeschutz der Außenwand zu verbessern und gleichzeitig die Anforderungen an Untergrund, Wetterschutz und Oberflächenaufbau zu berücksichtigen.

Mögliche Dämmstoffe
Für Wärmedämmverbundsysteme stehen unterschiedliche Dämmstoffe zur Verfügung, beispielsweise:
- expandiertes Polystyrol (EPS)

- extrudiertes Polystyrol (XPS)

- Polyurethan-Hartschaum (PUR)

- Holzfaser

- Perlite

- Kork

- Hanf

- Mineralschäume

- mineralische Dämmstoffe

 

Welcher Dämmstoff geeignet ist, hängt von Gebäude, Untergrund und den technischen Anforderungen des jeweiligen Projekts ab.

Wie ist ein Wärmedämmverbundsystem aufgebaut?
Ein Wärmedämmverbundsystem besteht in der Regel aus:

- Dämmstoff

- Befestigungssystem

- Armierungsschicht

- Oberputz bzw. Endbeschichtung


Je nach System können auch andere Oberflächen wie Keramik, Klinker oder Fassadenbekleidungen zum Einsatz kommen.


Für welche Gebäude eignet sich ein WDVS?

Wärmedämmverbundsysteme können sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsgebäuden eingesetzt werden.

Ob eine Außendämmung sinnvoll ist und welches System infrage kommt, hängt unter anderem von folgenden Faktoren ab:

- Gebäudezustand

- Fassadenaufbau

- Nutzung

- gestalterische Anforderungen

- mögliche Vorgaben des Denkmalschutzes

 

Kosten einer Fassadendämmung

Die Kosten einer Außendämmung hängen von zahlreichen Faktoren ab, darunter:

- Größe der Fassadenfläche

- gewähltes Dämmsystem

- Zustand des Untergrunds

- erforderliche Vorarbeiten

- gewünschte Oberflächenbeschichtung


Eine individuelle Bewertung des Gebäudes ermöglicht eine deutlich genauere Kosteneinschätzung als pauschale Richtwerte.

Außendämmung im Bestand

Für Neubauten gelten die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Bei Bestandsgebäuden sollten die vorhandene Konstruktion, der Zustand der Fassade und die jeweiligen Sanierungsziele gemeinsam betrachtet werden. Welche Maßnahmen geeignet sind, hängt immer vom konkreten Gebäude und dessen Nutzung ab.
 

Als Fachbetrieb unterstützt Leibbrand Eigentümer, Hausverwaltungen, Architekten und öffentliche Auftraggeber bei der Planung und Umsetzung von Fassaden- und Dämmmaßnahmen.