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Innendämmung für Altbau, Fachwerk und Denkmal
Nicht jede Fassade kann oder soll von außen gedämmt werden. Gerade bei denkmalgeschützten Gebäuden, Fachwerkhäusern oder architektonisch erhaltenswerten Fassaden ist die Innendämmung häufig eine geeignete Möglichkeit, den Wärmeschutz eines Gebäudes zu verbessern, ohne das äußere Erscheinungsbild zu verändern.
Dabei kommt es nicht allein auf das Dämmmaterial an. Entscheidend sind die vorhandene Konstruktion, die bauphysikalischen Eigenschaften des Gebäudes und die fachgerechte Planung der gesamten Maßnahme.
Jedes Gebäude ist anders
Eine Innendämmung verändert die Temperatur- und Feuchteverhältnisse einer Außenwand. Daher betrachten wir bereits vor der Ausführung:
- den Wandaufbau
- die Feuchtesituation
- Wärmebrücken
- Anschlussdetails
- die Nutzung der Räume
- mögliche Anforderungen des Denkmalschutzes
Wichtig ist dabei eine akkurate Verarbeitung und die Wahl des richtigen Systems. Wir stellen die wichtigsten Materialien und Systeme vor. Grundsätzlich unterscheidet man drei unterschiedliche Methoden bzw. Systeme:
1. Innendämmung mit Dampfsperre
Bei Dämmsystemen mit Dampfsperre wird durch Anbringen einer Folie auf die Dämmkonstruktion eine dampfdichte Ebene hergestellt. Das Eindringen feuchter Raumluft wird unterbunden.
2. Innendämmung mit dampfdichten Dämmplatten
Im Unterschied dazu bilden die dampfdichten Dämmplatten aufgrund ihrer Materialeigenschaften die dampfdichte Ebene.
3. Dampfdurchlässige Innendämmung mit kapillaraktiven Eigenschaften
Dampfdurchlässige Dämmplatten hingegen können Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen, speichern und bei sinkender Raumluftfeuchtigkeit wieder abgeben.