Menschen für Leibbrand

Die Ruhe selbst: Gudrun Höfer.

Gudrun Höfer ist bereits seit mehr als 15 Jahren bei Leibbrand beschäftigt. Langeweile ist dabei nie aufgekommen. Die gelernte Bankstenokontoristin durfte noch mit MS DOS arbeiten, High-Tech aus dem letzten Jahrhundert.

Viel lieber hat sie sich allerdings den Kunden gewidmet, zumeist am Telefon, aber in den ersten Jahren bei Leibbrand auch in der Beratung im „Akzente“, der Abteilung für Raumausstattung. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Unterstützung der Meister.

Bis vor kurzem gab es unter diesen noch echte PC-Verweigerer, die von Frau Höfer rundum betreut, man könnte auch sagen bemuttert, wurden. Jetzt widmet sie sich hauptsächlich Angeboten, Leistungsverzeichnissen, Rapportlisten und Rechnungen. Ihre Erfahrung hilft Ihr dabei, manchen Fehler aufzuspüren, der einem Meister im Eifer des Gefechts unterlaufen ist. In einem Betrieb mit mehr als 80 Mitarbeitern ist Frau Höfer auch für viele Kunden das vertraute Gesicht im umtriebigen Alltagsgeschäft.

Sie ist meist die erste, der man begegnet, wenn man die Büros bei Leibbrand betritt. Dabei spürt man sofort die Ruhe und Gelassenheit, die Frau Höfer ausstrahlt. Um sie in Stress zu versetzen muss schon einiges zusammenkommen. Nicht umsonst bezeichnet sie ihr Chef Frank Krämer, als „Fels in der Brandung“.

Diese Eigenschaft hilft ihr auch im Privatleben. Sie wohnt zusammen mit Tochter und Enkeln in einem Drei-Generationen-Haus. Im Gegensatz zu ihrem beruflichen Wirken, greift sie hier auch schon mal zu Akkuschrauber, Pinsel und Tapezierbürste. Als Tochter eines Handwerkers schreckt sie nicht davor zurück, ihr Haus mit eigener Arbeitskraft zu gestalten.

Von Streichputz bis zur feinen Tapete hat sie hier schon einiges verarbeitet. Was ihr allerdings nicht ins Haus kommt ist die gemeine Raufaser. Da macht sie vielleicht sogar eine Ausnahme bei ihrem Motto: „das Leben ist zu kurz um lange zu streiten“.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

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